Vorsicht vor Aluminium! Dieses Metall ist nicht nur gefährlich sondern schadet auch unserer Umwelt.

aluminium_verpackung

Aluminium kann das Nervensystem schädigen und den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen. Zudem wird vermutet, dass es die Fruchtbarkeit senken und sich negativ auf Ungeborene auswirken kann. Bei Brustkrebspatientinnen konnte ein erhöhter Aluminiumgehalt in der betroffenen Brust nachgewiesen werden. Bei Alzheimer-Patienten wurden im Gehirn erhöhte Aluminiumwerte gemessen.


Wo ist Aluminium als Inhaltsstoff überall drin?

Aluminium finden wir in der Kosmetik in: Mascara, Eyeliner, Haarpflege, Nagellacken Lippenstiften, Lipgloss, Deodorants, Sonnenschutzmittel, Antitranspirants. Dort wirken sie besonders karzinogen durch Blockierung der Schweißdrüsen und durch Blockierung der Milchgänge. Als Neurotoxin (Nervengift) wird es weit schlimmer eingeschätzt als Quecksilber, weil festgestellt wurde, dass es im Nervensystem und anderen Geweben einen großen Störfaktor darstellt. Wenn dem Körper Aluminium langfristig zugeführt wird, kann dadurch die Fähigkeit, Giftstoffe auszuscheiden, wesentlich beeinträchtigt werden.

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA (European Food Safety Authority) hat deshalb einen Grenzwert dafür aufgestellt, wie viel Aluminium der Körper vermutlich ohne schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit aufnehmen kann – nämlich wöchentlich rund 1 Milligramm pro Kilo Körpergewicht. Dieser Wert wird schätzungsweise schon durch die tägliche Verwendung eines Antitranspirants überschritten.

Nun kommt ja mittlerweile kaum mehr ein Deo über die Ladentheke, auf dem nicht darauf hingewiesen wird, dass darin keine Aluminiumsalze enthalten sind. Aluminium kann aber auch über die Verpackungen auf die Speisen übergehen, z.B. bei Joghurt, Milch, Fertiggerichten, Kaffee, Säften, etc.

Der Herstellungsprozess von Aluminium

Aluminium wird zur Zeit vor allem in Australien, China, Brasilien sowie in Guinea, Indien und Jamaika gefördert. In vielen dieser Länder wird dafür Ur- und Regenwald abgeholzt, um an das Bauxit, was der Rohstoff von Aluminium ist, zu gelangen. Allein der Herstellungsprozess von Aluminium ist extrem umwelt- und gesundheitsschädlich. Die Herstellung von Aluminium benötigt in etwa 25 Mal so viel Energie wie die Verarbeitung von Glas und in etwa 10 Mal so viel wie die Produktion von Weißblech.

Überall nehme ich wahr, dass die Plastikfrei-Verpackungen und die Zero-Waste-Bewegung darin münden, die Produkte jetzt in Aluminium zu füllen oder zumindest mit einem Aludeckel zu versehen. Dabei ist Alu als Verpackung um ein vielfaches umweltschädlicher als Plastik. Aluminium kann zusätzlich auch noch mit dem Werbe-Claim "vollständig recyclebar" geschmückt werden, jedoch ist die Gewinnung außerordentlich ressourcenintensiv und hochgradig toxisch.

Bei der Herstellung entsteht Rotschlamm als Abfallprodukt, der aus vielen giftigen Chemikalien besteht, wie z.B. Blei und weitere Schwermetalle, die nicht weiterverarbeitet werden. Bei der Herstellung von einer Tonne Aluminium entstehen bis zu vier Tonnen Rotschlamm. Pro Kilo Aluminium sind das 1,5 Kilo! Der wird in große Seen und Flüsse geleitet, was ganze Ökosysteme zerstört und meist tödlich für Pflanzen und Tiere ist sowie die Gesundheit der Anwohner nachhaltig schädigt.

Zu einem schweren Umglück mit Rotschlamm kam es im Oktober 2010 in Ungarn. Der Damm einer Deponie brach und bis zu eine Million Kubikmeter Schlamm überschwemmten die Umgebung. Dabei wurden mehrere Dörfer von der Schlammwelle überflutet, zehn Personen starben, 150 wurden verletzt und viele Häuser zerstört. Der Schlamm floss weiter über einen Nebenfluss in die Donau und rief dabei gravierende Schäden an Flora und Fauna der betroffenen Gewässer hervor. https://www.regenwald.org

Eigentlich ein wertvoller Rohstoff

Alles in allem ist Aluminium ein zu wertvoller Rohstoff, um als Wegwerfprodukt verschwendet zu werden! Nur zwei Drittel aller Aluminiumreste werden recycelt. Ein Problem für das Recycling besteht vor allem darin, dass das Aluminium im Lebensmittel- und Verpackungsbereich eingesetzt wird, was bedeutet, dass es nicht effizient von den anderen Stoffen getrennt werden kann. Die Verpackungen werden daher in der Regel verbrannt, das Aluminium wird nicht wiederverwertet. Wird es zur Wiederverwertung eingeschmolzen, können durch die Aufdrucke langlebige organische Giftstoffe freigesetzt werden.

Was können wir tun?

Der Öko-Test veröffentlichte kürzlich, dass im Jahr 2018 die Produktion an Aluminium-Dosen und -Deckeln 8,14 Milliarden betrug und 84 % davon für die Kosmetikindustrie hergestellt wurden. Das sind neue Rekordzahlen, die gar nicht erfreulich sind.


When will they ever learn? Sie werden nicht lernen, weil damit sehr viel Geld gemacht wird. Die einzige und beste Aktion ist, den Konsum von Aluminium als Verpackung strikt abzulehnen.

In der Naturkosmetik ist Aluminium als Inhaltsstoff verboten, nicht aber in der Kosmetik-Verpackung!

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