Nachhaltig

Auf dem Pluspunkte-Konto liegen bei unseren Produkten ganz klar die unbegrenzte Haltbarkeit der Puder und der überaus sparsame Verbrauch. Die meisten Kundinnen haben mehr als ein Jahr an einer 5 g Dose Foundation, an 1 g Eyeshadow noch länger, ebenso verhält es sich mit Rouge.
Auch die wenigen Inhaltsstoffe (meist zwei bis drei plus Farbpigmente) überzeugen nachhaltig.
Wir produzieren in Deutschland und sogar unsere Displays (aus schnell nachwachsendem Bambus) werden in Deutschland von einem Holzhandwerker gebaut. Viele der Pinsel sind ebenfalls deutsche Produktion und die Stiele aus FSC-zertifiziertem Holz (kein Mix!).
Wir verwerten die Kartons, die uns von unseren Lieferanten geschickt werden, so gut es geht, nochmals und nutzen als Füllmaterial Papier oder kompostierbare Mais Chips von Bio-Biene.
Wir sind zusätzlich mit dem Eco-Punkt zertifiziert, was bedeutet, dass wir für jedes Kilogramm Müll, was wir produzieren (Plastik, Papier und Glas) einen Betrag zahlen.

Aber wir haben auch ein Minuspunkte-Konto und das ist unsere Primärverpackung. Sie ist immer noch aus Plastik. Zwar wird dafür sortenreines Plastik verwendet, das auch keine toxischen Dämpfe beim Verbrennen entwickelt aber es ist halt immer noch Plastik.

Wir versuchen seit einigen Jahren, Gläser zu finden, in die wir unsere Puder abfüllen können. Die Gläser sind eigentlich nicht wirklich das Problem, wenn auch Glas einige umweltrelevanten Nachteile mit sich führt: Es ist schwer (Transport), braucht viel Energie bei der Produktion (Schmelzgrad) und geht leicht kaputt, wenn es gerade im Bad mal runterfällt. Dennoch werden wir bei der Absicht, Glas statt Plastik einzusetzen, richtig ausgebremst, weil der bisher erhältliche Streuer (Sifter genannt) nicht auf Glas hält. Wir müssen warten, bis ein geeignetes Werkzeug hergestellt wurde. Natürlich legen wir so lange nicht die Hände in den Schoß sondern suchen weiter nach praktikablen und auch erschwinglichen Alternativen – weg vom Erdöl, hin zur bestmöglichen Umweltverträglichkeit. Am besten: zero waste = Null Abfall, null Verschwendung!

Alternativen zu Glas und Plastikdosen: Dosen aus biologisch abbaubaren Materialien. Da gibt es z.B. PLA (Polymilchsäure) oder Produkte aus Cellulose. Diese Biokunststoffe werden meist aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.  Ein Problem stellen dabei die Rohstoffe Mais oder Zuckerrohr dar, was in der Regel in riesigen Monokulturen und auf Kosten von Urwaldrodungen, angebaut wird und damit lokale Ökosysteme zerstört.

Wir haben uns zwischenzeitlich eine Alternative überlegt und bereits umgesetzt: Abfüllung der Puder als Refill in Pergamintütchen. Sie sind 100 % abbaubar, sehen allerdings nicht „sexy“ aus. Aber wir fühlen uns gut damit und wir freuen uns regelmäßig, wenn eine Kundin das Puder in einem Refill bestellt. Und diese Kunden werden immer mehr.

Eure Karin

Definition des Begriffs "Nachhaltigkeit": Der Begriff Nachhaltigkeit findet seinen Ursprung in der Forstwirtschaft. Nachhaltigkeit verfolgt das Leitbild, nicht mehr Holz aus dem Wald zu entnehmen, als im gleichen Zeitintervall nachwachsen kann. Durch die Einhaltung dieses Prinzips, können Wälder auf Dauer bestehen bleiben. Jährlich kann die gleiche nachhaltige Menge an Holz entnommen werden, ohne dabei den Wald zu beschädigen.  

Mit nachhaltiger Entwicklung ist also gemeint, dass die Bedürfnisse der Gegenwart erfüllt werden, ohne dabei zu riskieren, dass zukünftige Generationen dadurch negativ beeinträchtigt werden.

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