Meeresrauschen ist Plastikrausch

Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll. In weiten Teilen des Meeres gibt es mittlerweile 6 Mal mehr Plastik als Plankton. Nicht zuletzt können kleine Plastikpartikel, sog. Mikroplastik und umweltschädliche Stoffe, die im Plastik enthalten sind, über die Fische auch in die menschliche Nahrungskette gelangen.
Mikroplastik gelangt aber auch nach einer neuen Studie in bislang nicht bekanntem Ausmaß beim Waschen von Kunststofftextilien oder durch den Autoreifenabrieb in das Abwasser und so teilweise auch in die Flüsse und Meere. Eine Studie in Norwegen sagt interessanterweise aus, dass es nur weniger als drei Prozent des Mikroplastik-Abfalls sind, die aus Kleidung stammen. Auf Kosmetika entfallen nur 0,1 Prozent. Dagegen stammen 56 Prozent des Meeresmülls aus dem Abrieb von Reifen durchs Autofahren (!) und hier speziell von Lastwagen-Reifen.
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