Vegane Kosmetik: Kennst du diese 7 fantastischen Benefits?

Vegan-Artikel

Gekommen um zu bleiben: Vegane Kosmetik und Make-Up ohne Tierversuche sind längst kein bloßer Hype der Beauty-Industrie mehr. Und genau genommen waren sie das noch nie. Neu ist nur die Aufmerksamkeit, die vegane und nachhaltige Kosmetikprodukte in den letzten Jahren bekommen. Als wir vor zehn Jahren mit Angel Minerals angefangen haben, war vegane dekorative Kosmetik noch eine Seltenheit.

Doch für uns war von Anfang an klar: Entweder vegan — oder gar nicht.

Warum wir vegane Kosmetik so phänomenal finden (wir sind übrigens sicher, dass es dir genau so gehen wird), erfährst du in unserem 7-Punkte-Check! 

Vegane Kosmetik: Was bedeutet das eigentlich genau?

Wer weiß, wie Veganer sich ernähren, ist schon mal auf der richtigen Fährte. Denn vegane Kosmetik funktioniert nach dem gleichen Prinzip.

  • Vegane Kosmetik enthält keine Inhaltsstoffe aus tierischen Quellen. Draußen bleiben müssen zum Beispiel Honig und Bienenwachs, da beides von Tieren produziert wird.
  • Mit veganer Kosmetik absolut unvereinbar sind außerdem vor allem Substanzen, die dem Tierkörper entnommen werden. Dazu gehört etwa Talg (Tierfett). Es wird in der konventionellen Kosmetik vor allem in Lippenstiften oder Seifen verwendet. Talg wird aus Rinderschlachtteilen gewonnen, die langsam zum Schmelzen gebracht werden. In Lippenstiften und anderen Kosmetika soll das gewonnene Fett dann für die nötige Geschmeidigkeit sorgen (!).

Wir fragen uns: Warum muss das sein, wenn es hochwertige pflanzliche Alternativen für die Lippenpflege gibt?

Ist vegan und tierversuchsfrei das Gleiche?

Leider nein. Es klingt ein bisschen paradox, doch es gibt Kosmetikunternehmen, die ihre veganen Skincare-Produkte (bzw. einzelne Inhaltsstoffe) an Tieren testen lassen oder andere Firmen mit solchen Tests beauftragen. Das Label "vegan" heißt für sich genommen nämlich nur, dass die Inhaltsstoffe nicht aus tierischen Quellen stammen. Über den Herstellungsprozess sagt das erst einmal wenig aus.

Die Lösung? Verlasse dich auf Hersteller, die sich ganz klar gegen Tierleid positionieren. Bei Angel Minerals gibt es da keine Kompromisse. Wir führen selbstverständlich keinerlei Tierversuche durch und gewährleisten das auch für unsere Zulieferer.

Eine Orientierungshilfe zu Kosmetikherstellern, die klar Stellung gegen Tierversuche beziehen, bietet die Positiv-Liste der PETA, sowie der PETA-Bunny „cruelty free & vegan", über den wir für alle unsere Produkte verfügen.

Was ist der Unterschied zwischen veganer und Naturkosmetik?

Um direkt das größte Missverständnis aus dem Weg zu räumen: Naturkosmetik bedeutet nicht notwendigerweise auch vegan. Weil es sich bei "Naturkosmetik" ebenso wie bei "vegan" nicht um einen geschützten Begriff handelt, haben die einzelnen Hersteller Spielraum für ihre eigene Auslegung.

Bei zertifizierter Naturkosmetik sieht das schon wieder anders aus. Die einzelnen Siegel beinhalten feste Richtlinien, die online nachgelesen werden können. Fakt ist meist: Honig und andere von Tieren produzierte Stoffe sind grundsätzlich erlaubt. Die Regeln zu Tierversuchen gehen bei einigen Siegeln nicht über die des Gesetzgebers hinaus, somit bleiben auch die bekannten Schlupflöcher erhalten.

Was Naturkosmetik-Siegel betrifft, haben wir uns hohe Standards gesetzt. Wir verfügen über das Premium-Zertifikat für Bio- und Naturkosmetik von ICADA. Unserem Verständnis globaler Ethik für Natur und Tiere entspricht das AnNa-Label (Animals+Nature). Wir finden: Vegan und Naturkosmetik sollten Hand in Hand gehen. Vegane Produkte, die schädliche Inhaltsstoffe enthalten oder Naturkosmetikhersteller, die nicht auf den Einsatz tierischer Rohstoffe verzichten, passen nicht zu unserer Philosophie.

Die 7 unschlagbaren Benefits veganer Kosmetik

Genug der Theorie. Jetzt geht es in die Praxis! Unserer Meinung nach macht vegane Kosmetik und tierversuchsfreies Make-Up nicht nur schön, sondern auch happy. Und das haben wir selbst ausprobiert. Worauf warten wir also noch? Los geht's mit dem ersten (und wichtigsten!) Vorteil — dem Wohl der Tiere.

1. Veganes Make-Up ist gut für die Tierwelt!

Jede(r), die/der sich einmal intensiv mit den Inhaltsstoffen herkömmlicher Foundation, Mascara und anderer dekorativer Kosmetik (Stichwort Rindertalg) beschäftigt hat, weiß: Wer konventionelle Kosmetikprodukte benutzt, hat in seinem Leben höchstwahrscheinlich bereits Substanzen wie

  • Karmin (rote Farbe aus toten Läusen),
  • Lanolin (eine Art Wachs aus dem Wollschweiß von Schafen),
  • Gelatine (extrahiert aus Knochen und Haut von Rindern und Schweinen)
  • Squalan (ein "Weichmacher", der aus der Leber von Haien gewonnen wird)

auf Haut und/oder Gesicht aufgetragen.

Doch auch bei Beauty-Utensilien lohnt es sich, genauer hinzusehen. Make-Up Pinsel werden leider immer noch allzu häufig aus Tierhaaren hergestellt. Dafür werden Kleintiere wie z.B. Eichhörnchen und Wiesel unter grausamsten Bedingungen gehalten, um unter Verlust ihres Lebens ihrer Haare beraubt zu werden.

Wie lange muss es noch dauern, bis synthetische Alternativen wie Toray-Hair (das wir für unsere Profi-Pinsel verwenden) zum Standard werden und kein Tier mehr für ein paar Pinsel-Striche leiden muss?

2. Pflanzliche Kosmetik schützt unseren Planeten

Wir leben in einer Zeit, in der es so viele Möglichkeiten und so viel Wissen gibt, wie nie zuvor. Woran liegt es dann, dass so wenig getan wird, um besser auf unsere Umwelt aufzupassen und die Ressourcen unseres Planeten zu schonen? Wenn wir einfach weitermachen wie bisher, schlittern wir irgendwann in die Katastrophe. Und wir sind schon auf dem besten Wege dazu.

Was das alles mit Kosmetik auf Pflanzenbasis zu tun hat? Hersteller, die sich bewusst von den Praktiken der konventionellen Kosmetikindustrie abgewendet haben und in der Naturkosmetikbranche produzieren, stehen meist für einen wertschätzenden Umgang mit den Schätzen der Natur. Sie achten auf nachhaltigen Anbau, faire Arbeitsbedingungen im Produktionsprozess und wollen mit ihren Produkten zu einer besseren Welt für Mensch, Tier und Pflanzen beitragen.

3. Ein Muss für gesunde Haut: Volle Transparenz bei den Inhaltsstoffen

Ohne erneut auf Läuseblut und andere Horror-Ingredienzien einzugehen: Wenn du den Großteil der Substanzen auf der INCI-Liste deines Produkts weder kennst, noch aussprechen kannst, ist das kein gutes Zeichen. Vegane Kosmetika enthalten dagegen oft nur wenige Zutaten und eine transparente Übersetzung der Inhaltsstoffe auf Deutsch.

Wir haben es ja schon immer gesagt. Auch wenn es um Make-Up und Kosmetik geht, zählen die inneren Werte. Welche schädlichen Inhaltsstoffe du in deiner Hautpflege unbedingt vermeiden solltest, haben wir übrigens vor kurzem in einem Blogartikel für dich zusammengefasst.

4. Rosazea & Co.: Endlich Erleichterung für Problemhaut!

Akne, Ekzeme, Rosazea oder empfindliche Haut können die Auswahl der geeigneten Schminke oft zu einer Tortur werden lassen. Auf der einen Seite muss ein hoch deckendes Make-Up her, damit die kleinen Unebenheiten verschwinden.

Auf der anderen Seite bringt konventionelle stark deckende Foundation oft (mindestens) eines der folgenden Probleme mit sich: es juckt, es nässt, die Haut reagiert mit Rötungen — oder die Poren verstopfen und am nächsten Tag begrüßen uns gleich fünf neue Pickelchen im Spiegel. Das kennen wir — aus der Zeit VOR Mineralpuder.

Weil wir schon seit vielen Jahren vegane dekorative Kosmetik vertreiben, haben wir unzählige Male erlebt, wie begeistert gerade Frauen mit Problemhaut von unserem veganen Mineralpuder sind. Die Haut kann endlich wieder (auf-)atmen (im wahrsten Sinne des Wortes!). Dabei wirken die Mineralien nicht nur deckend, sondern auch beruhigend und lindernd auf die Haut.

5. Vegane Kosmetik kann dein Wohlbefinden verbessern

Die Tierwelt, unser Planet, deine Haut — wir alle profitieren von Kosmetik, die nachhaltig, natürlich und vegan ist. Darin liegt auch der Grund, warum vegane Kosmetik so happy macht. Wir sind überzeugt: Bewusster Konsum und die Entscheidung für Produkte, für die weder Mensch noch Tier leiden musste, bringen einen ganz besonderen Vibe mit sich.

Positivity, ein gutes Gewissen, Optimismus, Nächstenliebe, Mitgefühl — so ganz genau kann man das Gefühl gar nicht beschreiben, das sich einstellt, wenn man ethische Kaufentscheidungen zu einer Gewohnheit macht. Dabei geht es selbstverständlich nicht nur um Kosmetik. Was wir essen, welche Kleidung wir tragen, wo wir Urlaub machen und welche Verkehrsmittel wir nutzen, sind Teile dieses großen Ganzen, innerhalb dessen wir täglich unzählige Entscheidungen treffen müssen.

6. Nachhaltigkeit und vegane Kosmetik gehören zusammen!

Auch, wenn es mittlerweile auch vom Gesetzgeber sinnvolle Initiativen gegen die Plastik-Pest gibt und immer mehr Kosmetikhersteller auf den Einsatz von Mikroplastik verzichten, ist das Problem noch lange nicht gelöst.

Unternehmen, für die vegane Kosmetik nicht bloß eine Marketingstrategie, sondern eine überzeugte Einstellung ist, versuchen kontinuierlich, ihre Produkte und ihre Verpackungen nachhaltiger, plastikfrei und umweltfreundlicher zu gestalten.

Das ist auch dringend nötig: 2019 fielen in Deutschland laut einer Conversio-Studie aus dem Jahr 2020 über fünf Millionen Kunststoffabfälle bei Endverbrauchern an. Fast 60 Prozent dieser Abfälle stammen dabei aus Verpackungsmüll.

Hier kannst du nachlesen, was wir unternommen haben, um die Verpackungen unserer Produkte noch ressourcenschonender zu gestalten.

7. Wer sich für pflanzliche Kosmetik entscheidet, kauft oft bewusster ein

Die Entscheidung für vegane und nachhaltige Kosmetik geht für viele Hand in Hand mit dem Minimalismus-Ansatz. Weniger zu konsumieren ist schließlich die einfachste Variante, die Ressourcen unseres Planeten zu schonen. Mit dem schönen Nebeneffekt: Auch dein Geldbeutel wird geschont!

Fazit: Ist vegane Kosmetik besser?

Für uns ist die Antwort klar. Vegane Kosmetik hat einfach zu viele Vorteile, um ihren positiven Einfluss zu ignorieren. In erster Linie ist sie natürlich ein klares Statement gegen Tierleid. Gleichzeitig leistet nachhaltige Kosmetik einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und damit für den Erhalt unseres Planeten.

Plus: Die Umstellung auf vegane Kosmetikprodukte kann sich positiv auf deine Haut, deine Gesundheit und dein Mindset auswirken. Damit das klappt, solltest du dir den jeweiligen Hersteller genau ansehen. Welche Siegel und/oder Zertifikate hat er? Enthalten die Produkte zwar vegane, aber dennoch umstrittene Inhaltsstoffe wie Parabene, Silikone oder Mineralöl?

Unserer Meinung nach rockt vegane Kosmetik und tierversuchsfreies Make-Up auf der ganzen Linie.

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